Florist(in) - nichts für Mauerblümchen  
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Aktionstag "Ausbildungsberuf Florist" Bamberg April 2014
Ausbildungsberuf Florist/in (PDF)

Florist, das ist ein schöner Beruf, man hat immer mit schönen Dingen zu tun! Das stimmt! Es ist ein abwechslungsreicher und vielseitiger Beruf. Der Florist hat sich im Laufe der Zeit vom reinen Blumenverkäufer zum Dienstleistungs- und Service-anbieter gewandelt. Er kreiert Blumen und Pflanzenschmuck für alle Ansprüche und Anlässe. Er bindet Sträuße und Kränze, entwirft und fertigt Brautschmuck sowie Tischdekorationen. Er berät den Kunden über Auswahl und Pflege der Blumen und Topfpflanzen, er bietet passende Gefäße und Zubehör an. Darüber hinaus verfügt er über die nötige Sachkenntnis im Pflanzenschutz. Er muss Krankheiten und Schädlingen anTopfpflanzen erkennen können und den Kunden beim Verkauf von Pflanzenschutzmitteln beraten und aufklären.
Floristen müssen also kreativ sein und eigene gestalterische Ideen entwickeln. Außer gutem Geschmack, sicherem Farbempfinden und einem Gespür für das Wesen der Blumen braucht er auch geschickte Hände.

Ein Florist muss das Kopfrechnen beherrschen, denn schließlich sollte man schon während des Bindens überschlagen können, wie viel der fertige Strauß kostet. Am Ende des Tages geht der Florist das Sortiment noch einmal durch und überprüft, was verkauft wurde, was neu- oder nachbestellt werden muss. Solche Kalkulationen sind in einer Branche, die mit leicht verderblicher Ware handelt, unbedingt notwendig und es ist klar, dass ein Florist neben dem grünen Daumen unbedingt kaufmännische Fähigkeiten besitzen muss.
Wer den Beruf des Floristen ergreifen möchte, muss nicht nur Interesse an kreativer Arbeit mitbringen, sondern er muss auch auf Menschen zugehen können. Ein Mauerblümchen hätte es schwer in diesem Beruf.
Floristen müssen auch in hektischen Zeiten freundlich bleiben und den Überblick über die unterschiedlichsten Kundenwünsche behalten. Bei Hochbetrieb, vor allem vor Feiertagen, sind Überstunden eine Selbstverständlichkeit. Flexibilität hinsichtlich der Arbeitszeiten ist gefragt. Was oft übersehen wird: Floristen sollten eine gute Konstitution und eine gewisse Kraft mitbringen, denn die meisten Arbeiten werden im Stehen verrichtet. Allergiker sollten sich beraten lassen, ob für sie möglicherweise Pollenallergien zum Problem werden könnten.

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Sie findet im Betrieb und in der Berufsschule statt. Nach dieser Zeit legt der Auszubildende die Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer ab. Die Ausbildungsvergütung pro Monat steigt von 539 € im ersten Jahr auf 642 € im dritten Jahr. (lt. Tarifvertrag, gültig ab 1. Oktober 2015)
Das Einstiegsgehalt einer ausgelernten Floristin liegt lt. Tarifvertrag (ab 1. Oktober 2015) schon knapp 1650 € im ersten Jahr und steigt im zweiten Jahr auf 1734 €. Bei entsprechender Qualifikation (z.B. Floristmeister) sind tariflich über 2000 € Monatsgehalt möglich. Arbeitgeber sind Blumenfachgeschäfte, Gärtnereien oder Gartencenter, aber auch im Großhandel oder bei Bestattern und im Event-Bereich arbeiten Floristen.